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Das richtige Material für Ihre antike Couch

« Mikrofaser, Stoff oder Leder? »

Eine antike Couch soll das Wohnzimmer verschönern und als stilvoller Blickfang und gemütliches Sitzmöbel die Einrichtung komplettieren. Die Maße dieses Möbelstücks sind schnell festgelegt: dafür benötigt man lediglich ein Maßband und ein Auge für den passenden Platz. Doch wie ist es mit dem Bezugsstoff, welchen soll man wählen? Auch antike Sitzmöbel gibt es mit verschiedenen Bezugsstoffen und so viel sei gesagt: Es gibt für jeden Anspruch die richtige Oberfläche. Wir stellen die drei gängigsten Varianten vor und helfen bei der Entscheidung.

Welches Polster darf es sein? Mikrofaser und seine Vorzüge

Mikrofaser ist ein vergleichsweise moderner Stoff für Wohnzimmermöbel, der sich besonders weich und sanft anfühlt. Man kann auch mit nackter Haut gut auf einer Couch sitzen, die mit diesem Stoff bezogen wurde, denn die Haut „klebt“ nicht daran fest. Ein Mikrofaser Bezug gilt als besonders pflegeleicht. Auch antike Möbel sind mit einem solchen Stoff erhältlich!

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Eine solche Sitzgarnitur ist die perfekte Verbindung zwischen einem modernen Bezugsstoff und dem ganz besonderen Vintage-Look, der so gut mit einer Einrichtung im Landhausstil harmoniert. Das Möbel vermittelt Geborgenheit und Stabilität, und überrascht mit dem besonders weichen Gefühl auf der Haut. Was ist das Besondere an Mikrofaser?

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Die Fasern dieses Stoffes sind nur halb so dünn wie die von Seide, was das Sitzgefühl so weich und komfortabel macht. Dadurch, dass die Fasern so dünn sind, sind besonders viele von ihnen nebeneinander angeordnet, was den Stoff dicht und dadurch resistent gegenüber Fusseln, Tierhaaren und Flecken macht. Eine antike Couch mit einer Bespannung aus Mikrofaser lässt sich leicht mit einem feuchten Tuch reinigen.

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Es gibt eine Besonderheit, die manche Leute nicht an einer solchen Couch schätzen: Fährt man mit der Hand über den Mikrofaserbezug, hinterlässt man „Streifen“, weil sie die Fasern entweder aufrichten oder legen. Viele finden das schön. Wer diesbezüglich empfindlich ist, sollte allerdings ein anderes Wohnzimmermöbel wählen.

Eine Ledercouch – der Sitzmöbel-Klassiker im Wohnzimmer

Leder ist nicht umsonst eines der beliebtesten Materialien für den Bezug von Sessel, Sofa und Co. Es wird aus gegerbten und weiter verarbeiteten Tierhäuten hergestellt und punktet in Bezug auf Optik, Haptik und Pflegeleichtigkeit.

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Während man sich bei anderen Sitzmöbeln Gedanken um die Entfernung von Flecken machen muss, lässt eine Ledercouch dieses Problem erst gar nicht aufkommen. Die Oberfläche ist nämlich wie die von menschlicher Haut undurchlässig gegenüber Feuchtigkeit oder anderen Substanzen. Sie perlen einfach ab.

Polster aus Leder gehören demnach zu den strapazierfähigsten Materialien, die es gibt, und sind besonders in Haushalten mit Kindern oder auch Haustieren sehr beliebt.

Es kann lediglich passieren, dass sich Katzen die Krallen am Leder wetzen wollen oder Hunde versehentlich mit ihren Krallen kleine Kratzer hinterlassen. Hier gibt es jedoch Abhilfe, indem eine Katze einen geeigneten Kratzplatz zur Verfügung gestellt bekommt und der Hund eventuell die antike Couch meiden muss. Ein Hundekörbchen gleich neben der Couch löst das Problem.

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Ein Sofa mit einem Lederbezug fühlt sich immer ein wenig kühl an und es kann passieren, dass man mit der nackten Haut leicht „klebenbleibt“, wenn man im Sommer darauf sitzt. Das antike Möbel mit der Lederoberfläche ist dafür bei der Reinigung unglaublich bescheiden. Hat man etwas auf der Ledercouch verschüttet, kann es einfach mit einem feuchten Lappen entfernt werden. Die ideale Pflege besteht aus Lederfett, das man alle paar Jahre aufträgt und damit die Oberfläche wieder erneuert.

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Der einzige Nachteil ist, dass ein solches Wohnzimmermöbel nicht „vegan“ ist, worauf manche Menschen heute besonderen Wert legen. Dafür ist dieses antike Sitzmöbel bei entsprechender Behandlung eine Anschaffung fürs Leben und besonders nachhaltig.

Eine Couch mit Stoffbezug im Wohnzimmer – gemütlich und strapazierfähig

Ähnlich wie bei einem Mikrofaser-Bezug besteht die „Haut“ einer Polstercouch aus sorgfältig bearbeiteter Kunstfaser, meistens Polyester und ist entsprechend leicht zu pflegen.

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Der Unterschied ist, dass sich eine antike Couch mit einem Stoffbezug etwas rauer als die Mikrofaser anfühlt, dafür gibt es den Effekt mit den „Streifen“ nicht, wenn man mit der Hand über das Polster fährt.

Eine Stoffcouch ist noch unempfindlicher als ein Sofa mit Mikrofaser Bezug. Gibt es einmal einen Fleck, lässt sich dieser mit etwas Wasser und eventuell einem milden Reinigungsmittel ganz einfach entfernen.

Man kann auch mit nackten Beinen auf diesem Wohnzimmermöbel sitzen, das sich allerdings etwas anders anfühlen kann, als die sehr weiche Mikrofaser oder das glatte Leder.

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Alle Sofas sollte man rund einmal pro Woche mit dem Staubsauger von grobem Schmutz befreien und bei Bedarf gründlich säubern. Für eine Couch mit Stoffbezug gibt es geeigneten Reinigungsschaum im Handel.

Welche Couch passt zu mir?

Wie lassen sich die verschiedenen Bezüge einordnen? Wir haben zwei künstliche und einen natürlichen Sofastoff vorgestellt, die alle für ihren Zweck ideal geeignet und leicht zu reinigen sind. Natürlich spielt auch die Ausstrahlung bei der Wahl des passenden Bezugsstoffes eine Rolle. Eine Stoffcouch passt sich in nahezu jedes Ambiente ein und ist unkompliziert.

Rotes Vintage Sofa mit Lampen
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Eine antike Couch mit einem Bezug aus Mikrofaser wirkt eher zart und passt zu einem femininen Look, während eine Ledercouch urig aussieht und im Vintage Look, im Landhaus und auch im Industrial Stil eine perfekte Figur macht.