© monropic - stock.adobe.com
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Sitzgarnitur aus Holz im Garten

Ratgeber zu Größe, Form und Material

Frühstück in der Morgensonne, ein gemeinsames Abendessen mit der Familie oder die große Tafel beim nächsten Gartenfest: Eine Sitzgarnitur aus Holz wird schnell zum Lieblingsplatz im Garten oder auf der Terrasse. Damit Ihre Sitzgarnitur dort nicht nur schön aussieht, sondern auch im Alltag überzeugt, sollte sie zur verfügbaren Fläche, zur gewünschten Zahl an Sitzplätzen und zu Ihren Gewohnheiten passen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die richtige Größe bestimmen, welche Tischform sich für Ihren Garten eignet und worauf Sie bei Holzart und Pflege achten sollten.

Größe und Platzbedarf der Sitzgarnitur richtig planen

Bevor Sie sich mit Holzarten und Tischformen beschäftigen, sollten Sie überlegen, wie Sie Ihre neue Sitzgarnitur im Garten hauptsächlich nutzen möchten. Soll der Holztisch zum täglichen Essplatz für die Familie werden, brauchen Sie eine ausreichend große Tischplatte und bequeme Gartenstühle. Für den Kaffee zu zweit genügt dagegen oft eine kleine Sitzgruppe aus Holz, die auch auf einer kompakten Terrasse oder einem Balkon ihren Platz findet.

Familie beim gemeinsamen Essen an einem rechteckigen Teak-Gartentisch Madura auf der Terrasse
Bild mit KI generiert

Empfangen Sie regelmäßig Freunde und Verwandte, sollten Sie zusätzliche Sitzplätze einplanen. Ein ausziehbarer Gartentisch, eine lange Holzbank oder einige klappbare Gartenstühle schaffen Reserven, ohne dass die Terrasse dauerhaft mit Möbeln vollgestellt ist. Möchten Sie im Garten dagegen vor allem lesen und entspannen, kann eine Loungegarnitur die passendere Wahl sein. Ihr niedriger Tisch eignet sich jedoch weniger gut für längere Mahlzeiten und ersetzt deshalb nicht in jedem Garten eine klassische Sitzgarnitur mit Esstisch.

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Die Größe des Gartentisches an der Personenzahl ausrichten

Als groben Richtwert können Sie pro Person etwa 60 Zentimeter an der Tischkante einplanen. Breite Gartenstühle mit Armlehnen benötigen häufig etwas mehr Platz als schmale Holzstühle ohne Armlehnen. Denken Sie außerdem daran, dass neben Tellern und Gläsern auch Schüsseln und etwas Dekoration auf dem Gartentisch stehen sollen.

Ein rechteckiger Holztisch für vier Personen ist häufig etwa 120 bis 140 Zentimeter lang und rund 80 Zentimeter breit. Für sechs Personen bieten sich ungefähr 160 bis 180 Zentimeter Länge an. Sollen regelmäßig acht Personen an der Sitzgarnitur Platz nehmen, sind je nach Anordnung etwa 200 bis 240 Zentimeter sinnvoll.

Bei einem runden Gartentisch entscheidet der Durchmesser über die Zahl der Sitzplätze. Rund 100 bis 120 Zentimeter reichen meist für vier Personen. Für sechs Personen sollte der Tisch eher einen Durchmesser zwischen 130 und 150 Zentimetern haben. Wie viele Holzstühle tatsächlich darum passen, hängt jedoch auch von ihrer Breite und vom Untergestell des Tisches ab.

Genügend Platz hinter den Gartenstühlen lassen

Es reicht nicht, wenn der Gartentisch und die Stühle gerade eben auf die Terrasse passen. Sie sollten die Gartenstühle bequem zurückschieben und hinter den Sitzplätzen vorbeigehen können. Planen Sie deshalb hinter jedem Stuhl möglichst etwa 75 bis 90 Zentimeter freien Platz ein. Führt dort der Weg zur Terrassentür, zum Grill oder weiter in den Garten vorbei, darf der Abstand ruhig größer ausfallen.

Berücksichtigen Sie bei der Planung auch feste Hindernisse wie Pflanzkübel, niedrige Mauern oder geöffnete Türen. Prüfen Sie außerdem, ob sich die Armlehnen Ihrer Gartenstühle unter die Tischplatte schieben lassen. Eine Holzbank ohne Rückenlehne kann bei vielen Gartentischen sogar vollständig unter dem Tisch verschwinden. So nimmt die Sitzgarnitur bei Nichtgebrauch weniger Platz ein.

Markieren Sie die geplante Größe des Gartentisches am besten mit Kreide, Schnur oder Malerkrepp auf dem Boden. Stellen Sie vorhandene Stühle oder Kartons an die vorgesehenen Plätze und testen Sie, ob die Wege rund um die Sitzgruppe frei bleiben. Bei einem ausziehbaren Holztisch sollten Sie immer mit der maximalen Länge planen. Sonst passt der Tisch zwar im Alltag, wird mit zusätzlichen Platten und Gartenstühlen aber schnell zu groß für die Terrasse.

Tischform und Sitzmöbel passend auswählen

Sind Größe und Standort der Sitzgarnitur geklärt, können Sie die passende Tischform und die gewünschten Sitzmöbel auswählen. Runde und rechteckige Gartentische haben unterschiedliche Vorteile. Welche Form am besten passt, hängt vor allem vom Grundriss der Terrasse, von der Zahl der Sitzplätze und von der geplanten Kombination aus Holzstühlen und Gartenbank ab.

Rechteckige Holztische passen gut auf längliche Terrassen

Gartentisch Provence Klostertisch - Esstisch Teakholz massiv - Teakmöbel

Ein rechteckiger Gartentisch lässt sich parallel zur Hauswand, zur Terrassenkante oder zu einem Gartenweg aufstellen. Dadurch nutzt er längliche und schmale Flächen meist gut aus. An den langen Tischseiten finden mehrere Gartenstühle oder eine durchgehende Holzbank Platz.

Für Familien und größere Tischrunden ist diese Form sehr praktisch. Viele rechteckige Gartentische können außerdem verlängert werden. Achten Sie bei einem ausziehbaren Modell darauf, dass auch an den Stirnseiten genügend Platz für zusätzliche Holzstühle bleibt und die Tischbeine niemandem im Weg sind.

Soll die Sitzgarnitur nahe an einer Wand stehen, kann eine Gartenbank an der Wandseite sinnvoll sein. Auf der gegenüberliegenden Seite bleiben die einzelnen Stühle frei zugänglich. Die Bank sollte jedoch nicht so eng stehen, dass die Person in der Mitte nur mit Mühe auf ihren Platz gelangt.

Runde Gartentische eignen sich für gesellige Tischrunden

Vier Personen sitzen an einem runden Gartentisch aus Alu und Teak beim Kaffee
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An einem runden Gartentisch sitzen sich alle Personen zugewandt gegenüber. Es gibt keine deutlich abgesetzten Kopfplätze, und Schüsseln oder Getränke in der Mitte sind von allen Seiten gut erreichbar. Damit passt ein runder Holztisch gut zu einer Sitzgarnitur, an der gemeinsam gegessen und lange miteinander gesprochen wird.

Runde Gartentische wirken auf annähernd quadratischen Terrassen, unter einem Pavillon oder auf einer freien Fläche im Garten sehr harmonisch. Direkt an eine gerade Hauswand lassen sie sich allerdings weniger platzsparend stellen als rechteckige Modelle. Außerdem benötigen die rundherum angeordneten Gartenstühle auf allen Seiten genügend Abstand.

Je größer der Durchmesser wird, desto weiter liegen sich die gegenüberliegenden Plätze auseinander. Für sehr große Sitzgruppen ist ein rechteckiger Gartentisch daher häufig einfacher einzuplanen.

Ein quadratischer Holztisch kann für zwei bis vier Personen eine kompakte Alternative sein. Bei größeren Modellen wird die Tischmitte jedoch schnell schwer erreichbar. Für mehr als vier regelmäßige Sitzplätze eignet sich deshalb meist ein rechteckiger oder ausziehbarer Gartentisch besser.

Gartenstühle lassen sich flexibel aufstellen

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Einzelne Gartenstühle können Sie leicht verschieben und immer wieder neu anordnen. Bei Besuch ergänzen Sie weitere Stühle, während im Alltag nur die tatsächlich benötigten Sitzplätze am Holztisch stehen. Auch ein einzelner Gartenstuhl lässt sich schnell an einen anderen Platz im Garten stellen.

Modelle mit Armlehnen bieten einen hohen Sitzkomfort, brauchen aber mehr Breite. Schmale Holzstühle ohne Armlehnen lassen sich enger nebeneinander aufstellen und passen deshalb gut zu kleineren Gartentischen. Eine leicht geneigte Rückenlehne ist bei langen Mahlzeiten angenehm. Gerade Lehnen wirken oft kompakter und erleichtern das platzsparende Aufstellen.

Eine Gartenbank ergänzt die Sitzgarnitur aus Holz

Frau entspannt mit einer Tasse Kaffee auf einer massiven Teak-Gartenbank Kornblume
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Eine Gartenbank passt gut zu einem rechteckigen Holztisch. Sie verbindet mehrere Sitzplätze und lässt die gesamte Sitzgarnitur geschlossen und einladend wirken. Bei Bedarf können die Gäste auf der Bank etwas zusammenrücken, wenn kurzfristig eine weitere Person mit am Tisch sitzt.

Eine Holzbank mit Rückenlehne bietet mehr Halt und ist bei langen Abenden meist bequemer. Eine Bank ohne Lehne wirkt leichter und kann häufig unter den Gartentisch geschoben werden. Dafür bietet sie beim längeren Sitzen weniger Unterstützung.

Eine Kombination aus Gartenbank und Holzstühlen verbindet die Vorteile beider Varianten. Die Bank findet an einer Längsseite ihren Platz, während sich die einzelnen Stühle auf der gegenüberliegenden Seite und an den Tischenden flexibel verteilen lassen.

Fest oder flexibel: die passende Bauweise

Paar vergrößert einen runden, ausziehbaren Teak-Gartentisch auf der Terrasse
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Auch die Bauweise entscheidet darüber, wie gut eine Sitzgarnitur in Ihren Garten passt. Ein fest aufgebauter Holztisch wirkt standfest und großzügig. Klappbare oder ausziehbare Gartentische bieten dagegen mehr Flexibilität, wenn die Terrasse unterschiedlich genutzt wird oder sich die Zahl der Gäste häufig verändert.

Eine massive Sitzgarnitur aus Holz eignet sich vor allem für eine große Terrasse und einen dauerhaft eingerichteten Essplatz im Garten. Tisch und Gartenstühle bleiben an ihrem festen Standort und müssen vor der Nutzung nicht jedes Mal aufgestellt werden. Das höhere Gewicht sorgt für einen sicheren Stand, kann das Umstellen und Einlagern jedoch erschweren.

Klappbare Gartentische und Gartenstühle eignen sich gut für kleinere Terrassen und Balkone. Sie können nach dem Essen zusammengeklappt werden, sodass die Fläche wieder für andere Zwecke zur Verfügung steht. Achten Sie auf stabile Scharniere, eine zuverlässige Sicherung und einen festen Stand. Prüfen Sie auch die Maße im zusammengeklappten Zustand. Ein klappbarer Holztisch ist nur dann praktisch, wenn er in den Keller, die Garage oder den vorgesehenen Abstellraum passt.

Ein ausziehbarer Gartentisch bietet im Alltag eine kompakte Tischfläche und bei Besuch zusätzliche Plätze. Manche Modelle besitzen fest eingebaute Erweiterungsplatten. Bei anderen müssen die Platten separat aufbewahrt werden. Sehen Sie sich außerdem an, wo sich die Tischbeine im ausgezogenen Zustand befinden. Rücken sie beim Verlängern nach außen, bleibt meist mehr Platz für die Beine und zusätzliche Gartenstühle.

Klappbare oder stapelbare Reservestühle ergänzen einen Ausziehtisch sinnvoll. Sie müssen nicht genau aus derselben Möbelserie stammen. Ein ähnlicher Holzton oder wiederkehrende Formen reichen meist aus, damit die Sitzgarnitur im Garten zusammengehörig wirkt.

Welche Holzart eignet sich für die Sitzgarnitur im Garten?

Gartenmöbel aus Holz sind im Freien der Witterung ausgesetzt – von praller Sonne bis zu anhaltendem Regen. Wie gut die Möbel damit zurechtkommen, hängt nicht nur von der Holzart ab. Auch die Verarbeitung und der Standort spielen eine wichtige Rolle. Überlegen Sie außerdem, wie viel Pflege Sie übernehmen möchten und ob Ihnen eine natürlich vergraute Holzoberfläche gefällt.

Teakholz: widerstandsfähig und pflegeleicht

Teak Öl - Möbelpflege für Ihre Gartenmöbel

Teak gehört zu den bekannten Hölzern für hochwertige Gartenmöbel. Seine natürlichen Inhaltsstoffe machen das Holz vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit und Witterung. Lesen Sie in unserem Magazinartikel „Was ist Teakholz?“, wenn Sie mehr über Herkunft und Eigenschaften dieses Holzes erfahren möchten. Auch eine Sitzgarnitur aus Teak sollte jedoch so stehen, dass Regenwasser von Tisch und Sitzflächen ablaufen und das Holz anschließend wieder trocknen kann.

Unbehandeltes Teak verändert im Garten nach und nach seine Farbe. Aus dem warmen Braunton entwickelt sich eine silbergraue Patina. Diese Veränderung beeinträchtigt die Nutzung der Gartenmöbel nicht. Möchten Sie den ursprünglichen Farbton erhalten, benötigt das Holz regelmäßig eine dafür geeignete Pflege.

Robinienholz: robust und ausdrucksstark

Robinie ist ein festes, widerstandsfähiges Holz mit häufig lebhafter Maserung. Dadurch erhalten Gartenmöbel aus Robinie eine natürliche und markante Ausstrahlung.

Je nach vorhandener Behandlung benötigt die Oberfläche regelmäßige Pflege. Ohne farberhaltenden Schutz verändert sich der Holzton im Laufe der Zeit. Durch den Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit können außerdem feine Risse entstehen, wie sie bei massivem Holz im Garten nicht ungewöhnlich sind.

Robinie wird im Handel gelegentlich als Akazie bezeichnet. Botanisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Hölzer. Prüfen Sie deshalb die genaue Materialangabe, wenn Sie verschiedene Sitzgarnituren und ihre Pflegehinweise miteinander vergleichen.

Eukalyptusholz: warme Optik mit etwas mehr Pflegebedarf

Eukalyptusholz wird häufig für kompakte oder klappbare Gartentische und Gartenstühle verwendet. Sein warmer Farbton passt zu modernen Terrassen ebenso wie zu einer Gartengestaltung im Landhausstil.

Im Vergleich zu Teak benötigt Eukalyptus meist etwas mehr Aufmerksamkeit. Das Holz sollte regelmäßig gepflegt und möglichst nicht dauerhaft ungeschützt im Regen stehen. Vor allem Schnittkanten und Beschläge sollten nach Niederschlägen gut abtrocknen können. Unter einem Terrassendach bleibt die Oberfläche häufig länger ansehnlich.

7-teiliges Teak Gartenmöbel Set Mai - Tisch 240cm und 6 Stapelstühle Verarbeitung und Standort ebenfalls prüfen

Auch Sitzgarnituren aus Akazie oder Eiche sind für den Garten erhältlich. Die Bezeichnung des Holzes allein sagt jedoch noch nicht, wie langlebig ein bestimmter Gartentisch oder Gartenstuhl ist. Achten Sie deshalb auch auf stabile Verbindungen, sauber verarbeitete Kanten und hochwertige Beschläge.

Regenwasser sollte von allen Flächen der Sitzgarnitur gut ablaufen können. In Fugen und Holzverbindungen darf sich keine Nässe über längere Zeit sammeln. Auch ein dauerhaft feuchter Untergrund ist ungünstig. Auf einer festen Terrasse können die Gartenmöbel nach einem Regenschauer meist schneller trocknen.

Überlegen Sie außerdem, wie sich die Holzoberfläche entwickeln darf. Gefällt Ihnen eine silbergraue Patina, können Sie bei geeigneten Holzarten auf eine farberhaltende Behandlung verzichten. Viele schätzen diesen gealterten Farbton bewusst, weil er sich gut in ein nostalgisch angehauchtes Gartenbild einfügt. Lesen Sie in unserem Magazinartikel „Im Shabby Chic Stil einrichten“, wie sich eine solche gewachsene Optik im Wohnbereich aufgreifen lässt. Soll die ursprüngliche Holzfarbe möglichst lange bestehen bleiben, müssen Sie die Sitzgarnitur regelmäßig reinigen und die Oberfläche auffrischen.

Sitzgarnitur aus Holz richtig pflegen

Auch widerstandsfähiges Holz bleibt länger schön, wenn Sie Verschmutzungen regelmäßig entfernen und die Oberfläche passend behandeln. Vogelkot und feuchtes Laub sollten nicht über längere Zeit auf dem Gartentisch oder den Holzstühlen liegen bleiben.

Ein Mann döst in der Sonne auf einer Gartenbank aus Holz
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Leichte Verschmutzungen lassen sich meist mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste und lauwarmem Wasser entfernen. Bei stärkeren Rückständen kann ein mildes Reinigungsmittel helfen, das für die jeweilige Holzoberfläche geeignet ist. Arbeiten Sie möglichst entlang der Maserung und entfernen Sie anschließend alle Rückstände des Reinigers.

Harte Drahtbürsten, aggressive Reiniger und Hochdruckreiniger können das Holz aufrauen oder eine vorhandene Beschichtung beschädigen. Lassen Sie Ihre Gartenmöbel nach der Reinigung vollständig trocknen, bevor Sie Sitzauflagen zurücklegen oder eine Abdeckung über die Sitzgarnitur ziehen.

Ob Gartentisch und Holzstühle geölt, lasiert oder unbehandelt sind, bestimmt die weitere Pflege. Verwenden Sie nur Produkte, die zur Holzart und zur vorhandenen Behandlung passen. Wie häufig eine Auffrischung notwendig ist, hängt vom Standort ab. Eine frei stehende Sitzgarnitur im Garten benötigt meist mehr Pflege als Gartenmöbel unter einem schützenden Terrassendach.

Kontrollieren Sie gelegentlich auch Schrauben und Scharniere. Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Dadurch können sich einzelne Verbindungen mit der Zeit lockern. Ziehen Sie Schrauben vorsichtig nach und entfernen Sie Schmutz aus beweglichen Teilen.

Während längerer Regenphasen und im Winter ist ein trockener und gut belüfteter Lagerplatz optimal. Bleibt die Sitzgarnitur im Garten, sollte sie möglichst geschützt stehen. Eine Abdeckung darf nicht luftdicht auf dem Holz aufliegen, weil eingeschlossene Feuchtigkeit nur langsam trocknet.

Stimmen Sie die Größe des Gartentisches, die Zahl der Holzstühle und die Ausstattung auf Ihre Terrasse und Ihre Gewohnheiten ab. Wählen Sie außerdem eine Holzart, deren Pflege zu Ihnen und zum Standort im Garten passt. So entsteht eine Sitzgarnitur, an der Sie den Kaffee zu zweit ebenso genießen können wie gemeinsame Mahlzeiten mit Familie und Freunden.